Von den großen Wiesenvögeln gehört der Rotschenkel zu den kleineren. Er ist etwas größer als eine Amsel. Was ihm an Größe fehlt, gleicht er durch Lautstärke aus. Vor allem auf Salzwiesen im Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer" gehört er zu den lauteren Vertretern. Anders als der Kiebitz greift er aber seine Feinde nicht an, sondern fliegt nur aufgeregt herum. Er ist also eher eine Art Feuermelder, das "Löschen" übernimmt häufig der Kiebitz. Deshalb brütet der Rotschenkel auch gerne in seiner Nachbarschaft.
Deutschland: 10.800 Brutpaare
Niedersachsen: 5.600 - 6.000 Brutpaare
Landkreis Wesermarsch: ca. 1300 Brutpaare
(Quellen: Landkreis Wesermarsch und Krüger et al. (2004): Wiesenvogelschutz in
Niedersachsen)
Langstrecken- bis Teilzieher.
An der Küste große Zahl von Durchzüglern, vor allem von Juli bis September. Heimische
Rotschenkel ziehen bis Südfrankreich und Spanien/Portugal.
Braucht im Brutgebiet stocherfähigen Boden, nutzt hier meist das Watt oder vom Vieh zertretene Grabenufer.
Brutbeginn meist ab Mitte April, Nest gut versteckt, meist 4 Eier, eine Jahresbrut, Brutdauer 22-29 Tage, erste Flugversuche nach 23-25 Tagen.
ne oder hell olivbräunliche Eier.NATURA2000 für Spezialisten
Wer tiefer in die Materie NATURA2000 einsteigen möchte, findet unter http://eunis.eea.europa.eu/ eine umfassende Datenbank zu vorhandenen Schutzgebieten. Hier sind die berühmten "datasheets" hinterlegt.